Biografie

Melanie Lischker geb. 1983 ist Diplomschnittmeisterin und Filmemacherin und lebt in Berlin.
Seit ihrem Abschluss in Filmmontage an der Filmuni Babelsberg arbeitet sie im Bereich Kunst- und Dokumentarfilm.
Ihr Debutfilm "Bilder (m)einer Mutter" eine Koproduktion mit dem WDR und ARTE kam 2021 in die Kinos. Der Film war in der Vorauswahl für den deutschen Filmpreis und gewann auf internationalen Filmfestivals einige Preise. "Bilder (m)einer Mutter" erzählt mit über 100 Stunden Familien-Videomaterial die private Suche nach einer verlorenen Mutter im Kontext der Frauenbewegung.

Filmdienst schreibt über Lischkers Arbeit: „Bilder (m)einer Mutter“ offenbart die Möglichkeiten einer neuen Spielart des Dokumentarischen. Autobiografische Nachforschungen durch privates Filmmaterial eröffnen die Chance auf (psychoanalytische) Erkenntnisse. Momente, die scheinbar achtlos und zufällig aufgezeichnet werden, können in der Rückschau Undenkbares anschaulich werden lassen, etwa wie die zur Suizidalität gesteigerte Aggression der Mutter. Im Bildmaterial bleibt diese Intensität als etwas gespeichert, das der Philosoph Walter Benjamin als das „Optisch-Unbewusste“ des Films beschrieben hat – und dessen Deutung so nachträglich möglich wird."

https://www.filmdienst.de/film/details/617183/bilder-meiner-mutter#filmkritik

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NEWS

Juni 2022 Germanfilms läd Bilder (m)einer Mutter auf das German Filmfest Madrid ein

April 2022: Melanie Lischker zu Gast bei Deutschlandradio Kultur, Plus Eins. Im Gespräch mit Utz Dräger

März 2022: Bilder (m)einer Mutter gewinnt den Preis für den besten Dokumentarfilm und die beste Filmmontage
auf dem SEVIFF Filmfestival in Sevilla, Spanien

Februar 2022: Melanie Lischkers Debutfilm "Bilder (m)einer Mutter" in der Vorauswahl zum deutschen Filmpreis 2022
„In einer dichten Bild- und Toncollage, in die sporadisch eigene Gedanken eingeflochten sind, beschreibt Melanie Lischker das Leben ihrer Mutter, die aber eben nicht nur „meine Mutter“, sondern auch allgemeiner „eine Mutter“ ist. Auch wenn keine Allgemeingültigkeit behauptet wird: Die Fragen, die Lischker aufwirft sind auch heute noch relevant, mag die Diskrepanz zwischen gesellschaftlichen Erwartungen und eigenen Vorstellungen für viele Frauen immer noch eine Zerreißprobe sein. Ein eindrucksvoller Dokumentarfilm, dem es gelingt, sehr private Bilder und Erzählungen, zu einem universellen Blick zu formen."

Michael Meyns

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